Der Schlüssel zu guter Arbeit

10.10.2020

Im Berufs- wie auch im Privatleben ist Wertschätzung ein zentrales Bedürfnis. Anerkennung für das, was und wie wir sind, für das, was wie geleistet haben, ist enorm motivierend und setzt Kräfte frei. Leider wird aber genau dies in Unternehmen, im öffentlichen Dienst und anderen Organisationsstrukturen zu wenig ge- und erlebt.

Oftmals sollen Lippenbekenntnisse dies kompensieren. Diese werden allerdings in der Regel von den Mitarbeitenden sehr schnell als ebensolche enttarnt.

 

Defizit führt zu Unzufriedenheit

Bereits 2017 ermittelte die Manpower Group fehlende Anerkennung der eigenen Leistungen als zweithäufigsten Grund für den Jobwechsel. Der Der DGB-Index Gute Arbeit stellte 2019 fest, dass 32% aller Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen keine oder zu geringe Wertschätzung erfuhren. Konsequenzen dieser Wahrnehmung, noch vor dem schlussendlichen Jobwechsel, sind Unzufriedenheit, Stress, erhöhter Krankenstand und schwindende Identifikation mit dem Team und letztendlich auch dem Unternehmen. Die Gedanken diesen Mangel wie auch immer möglich zu kompensieren nehmen bei den Betreffenden überhand. Ihre Energie fließt nicht mehr in die eigentliche Arbeit. Reduktion an Engagement, Kreativität und somit auch Innovation sind weitere Resultate.

 

Mit Soft Skills auf die Überholspur

Teamwork, Transparenz, gute Kommunikation und beständige Möglichkeit zur Weiterentwicklung für den Einzelnen wie auch für das Team gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Eine gesunde Fehlerkultur bedeutet, sich in einem gewissen Rahmen ausprobieren zu können, aber auch Irrtümer, Fehlschläge und Missverständnisse offen ansprechen zu können. Das Ganze unabhängig von Hierarchien und Standesdünkeln. Nur so können alle gemeinsam daraus lernen und Fortschritte erzielen.

 

Wertschätzung als wohlwollende Aufmerksamkeit fördert die geistige und körperliche Gesundheit. Auch Kreativität, Motivation und Identifikation mit der Abteilung und dem Unternehmen profitieren davon. Das führt zur über erhöhte Lernbereitschaft zur Weiterentwicklung und somit auch zur Produktivitätssteigerung.

Gleichzeitig reduzieren sich darüber Stress, Fehlzeiten, Krankenstand und Personalfluktuation.