Betriebliche Gesundheitsvorsorge

Was ist eigentlich eine Betriebliche Gesundheitsvorsorge und wieso ist diese so wichtig? Wir versorgen Sie mit allen relevanten Informationen zum Thema “Betriebliche Gesundheitsvorsorge”, bieten Ihnen nachfolgend eine hilfreiche Checkliste und beraten Sie gerne individuell.

Ein zweites Leben

„Unser Betrieb ist ĂŒberschaubar. Wir sind 18 Mitarbeiter. Ein eingespieltes Team. Wir verlassen uns aufeinander und wissen, dass uns nichts aufhalten kann. Zumindest dachten wir das. Dann hat es Joachim (41) erwischt, plötzlich und unerwartet. Einfach so. Schlaganfall.

Wir erinnern uns gut an den Tag, als sein Bruder anrief. Das war ein Donnerstag, ein schöner SpĂ€tsommertag. Die ersten BlĂ€tter fielen von den BĂ€umen. Normalerweise war Joachim immer pĂŒnktlich. Wir begannen uns gerade Sorgen zu machen, als das Telefon klingelte:

„Der Notarzt ist hier. Joachim ist nicht ansprechbar.

Ich melde mich“, sagte sein Bruder kurz angebunden.

Das war ein Schock fĂŒr uns. Joachim ist ein fĂŒrsorglicher Mensch. Bei uns in der Firma koordiniert er als Systemadministrator die technischen Seiten unserer Projekte, damit die Websites, Online-Shops und Server laufen. In seiner Freizeit kĂŒmmert er sich um Tiere in Not. Sein Kater ist ihm zugelaufen, hatte Hunger. Den Kleinen hat er „Spot“ genannt.

Am Tag nach dem Anruf war klar, dass die Lage ernst ist: schwerer Schlaganfall. Intensivstation. KĂŒnstliches Koma. Wie lange er ausfallen und ob er es ĂŒberhaupt schaffen wĂŒrde, war ungewiss. Zu dem Schock womöglich einen Freund zu verlieren kam die Gewissheit, dass wir ihn nicht einfach so ersetzen könnten. Ja, die Server liefen, doch wie lange noch?

Er war die KoryphĂ€e auf seinem Gebiet. Er hatte das Wissen ĂŒber die AblĂ€ufe, die Organisation, die komplette Infrastruktur. Wo waren die Passwörter fĂŒr die Server? Welche Software lief auf den jeweiligen Projekten? Nur wenig davon war dokumentiert. Joachim war der Einzige, der den Überblick hatte.

Unser großes GlĂŒck war seine offene Art mit Menschen umzugehen und die Unternehmenskultur, die wir pflegen. Zwei unserer Auszubildenden hatten ihn zuvor als Urlaubsvertretung unterstĂŒtzt. Mit ihnen hat er sein Wissen geteilt. So haben wir es doch geschafft. Ohne die beiden wĂ€re Joachims Schlagfall fĂŒr den Betrieb eine Katastrophe gewesen. Stellen Sie sich vor: Wie sagen Sie das dem Kunden? „Entschuldigung, der Online-Shop ist offline, weil unser Systemadministrator auf der Intensivstation liegt?“

Joachim hat es Gott sei Dank geschafft. Nach zwei Wochen Koma und einer langen Reha kam er morgens wieder pĂŒnktlich zu uns in den Betrieb. Wir haben ihn mit Kaffee, Kuchen und Luftschlagen ĂŒberrascht. Eine kleine Willkommensparty zu seiner RĂŒckkehr von den Toten. Joachim hat ein zweites Leben bekommen und wir wieder unseren Freund in unserer Mitte.

Aufgrund dieser Geschichte haben wir Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge bei uns eingefĂŒhrt. Die kosten zwar Geld. Doch weder das Leben unserer Mitarbeiter noch deren Wissen lassen sich mit Geld aufwiegen – aber verbessern und verlĂ€ngern.“

Diese Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Aufgrund des Datenschutzes sind Namen und Geschehnisse anonymisiert.


Die Ungewissheit des alten Denkens

Die Welt ist im Wandel. Kein Wunder, dass der Krankenstand in Deutschland so hoch ist wie nie zuvor: Kriege, Krankheiten, schlechte Nachrichten in den Medien. Die Digitalisierung hat aufgrund von Corona richtig Fahrt aufgenommen. Unternehmen stehen unter Ergebnisdruck. So manchem EntscheidungstrÀger fÀllt es selbst nicht leicht, mit den VerÀnderungen Schritt zu halten und die Lage richtig einzuschÀtzen.


Was macht Unternehmen heutzutage erfolgreich? Das Kapital, das wir in Deutschland haben, sind unsere Mitarbeiter. Sie sind das Herz und die Seele, Gehirn und HĂ€nde eines Betriebes. Sind sie gesund, können sie ihre KrĂ€fte auf ein Ziel ausrichten und gemeinsam alles erreichen. Stecken sie in alten Denkmustern, negativem Stress, Überforderung oder Krankheit fest, kann das ernste Konsequenzen haben:

  • Ziele lassen sich nur schwer erreichen.
  • Im Unternehmen herrscht eine missmutige Stimmung. Womöglich gĂ€ren sogar Argwohn und Neid in der Belegschaft.
  • schlechte Motivation der Mitarbeiter
  • weniger Gewinn durch hohe Fehltage und ProduktionsausfĂ€lle
  • Nachteile gegenĂŒber der Konkurrenz

Das sind zersetzende KrĂ€fte, die Erfolg zunichtemachen und einen Betrieb sogar so weit bringen können, dass er um sein Überleben kĂ€mpfen muss.

„Wer glaubt, keine Zeit fĂŒr seine Gesundheit zu haben, wird frĂŒher oder spĂ€ter Zeit zum Kranksein haben mĂŒssen.“ (Chinesisches Sprichwort)


Neue Wege fĂŒr neuen Erfolg

Sorgen Sie mit der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge vor. Pflegen Sie Ihr wertvollstes Kapital. Ihre Mitarbeiter wollen das gleiche wie Sie: ein langes und komfortables Leben, Erfolg, Gesundheit, Sicherheit fĂŒr sich selbst und die Familie. Menschen wollen TrĂ€ume verwirklichen und nach den Sternen greifen. Unternehmen wollen Ziele erreichen. Die Betriebliche Gesundheitsvorsorge unterstĂŒtzt Sie dabei. Denn ein gesunder Betrieb mit offener Kommunikation und harmonischen Beziehungen vermag wesentlich mehr zu leisten. Die Betriebliche Gesundheitsvorsorge bedeutet fĂŒr das Unternehmen:

hohe Anwesenheit, wenige Fehltage

produktive Mitarbeiter mit mehr LeistungsfÀhigkeit

eine angenehme ArbeitsatmosphÀre

Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Unternehmen

Binden bzw. Gewinnen von qualifiziertem Personal

bessere QualitÀt des Produktes/der Dienstleistung

niedrigere Kosten

höherer Gewinn

leichtes Erreichen von Zielen

steuerliche Vorteile

Die Betriebliche Gesundheitsvorsorge fördert aufbauende KrĂ€fte, die Ihren Betrieb dabei unterstĂŒtzen, erfolgreich Ziele zu erreichen und das auf eine möglichst entspannte sowie harmonische Art und Weise.

 â€žGlĂŒcklich sein hĂ€ngt vor allem von der Gesundheit ab.“ (George William Curtis)


Nutzen Sie die Betriebliche Gesundheitsvorsorge

Druck ist ein Antriebsmittel, um sich zu bewegen: Wir bauen eine Erwartung auf, fordern von uns selbst und Anderen das Erreichen eines gesetzten Zieles und arbeiten uns bis dorthin durch – koste es, was es wolle. Doch berĂŒcksichtigen Sie auch das Sog-Prinzip:

Schaffen Sie mit der betrieblichen Gesundheitsförderung optimale Voraussetzungen fĂŒr den Erfolg. Mitarbeiter brauchen wie Pflanzen die richtigen Umgebungsbedingungen, um den besten Ertrag zu bringen. Dazu gehört auch der Raum sich zu entfalten und in gewissen Bereichen eigenverantwortlich arbeiten zu können.

Wie sich das am besten umsetzen lĂ€sst? Sprechen Sie mit mir. Buchen Sie mein Coaching. Ich bin Ihr Trainer, Berater und Coach rund um das Thema Betriebliche Gesundheitsvorsorge. Wenn Sie Ihren Krankenstand reduzieren und aus Ihren Mitarbeitern ein leistungsfĂ€higes Team machen wollen, dann bin ich genau der richtige Partner fĂŒr Sie.


Was ist Betriebliche Gesundheitsvorsorge?

Ein Betrieb lĂ€sst sich mit dem Körper eines Menschen vergleichen. Sind seine Bestandteile gesund und in harmonischem Einklang, können sowohl Mensch als auch Unternehmen erstaunliche Leistungen vollbringen. Die Betriebliche Gesundheitsvorsorge bewahrt die LeistungsfĂ€higkeit eines Betriebes oder sie stellt sie wieder her, indem sie fĂŒr die Gesundheit der Mitarbeiter sorgt.

Sind die Mitarbeiter gesund, können sie optimal ihre Rolle im Betrieb ausfĂŒllen, ihre KrĂ€fte vereinen und leichter gemeinsame Ziele erreichen. Die Betriebliche Gesundheitsvorsorge beugt Krankheiten vor, erkennt und beseitigt Gefahren fĂŒr die Gesundheit und fördert die Arbeitskraft. Ihre Maßnahmen steigern Motivation, ProduktivitĂ€t, Gewinn und sparen Kosten. Die Betriebliche Gesundheitsvorsorge verbessert die ArbeitsatmosphĂ€re und wirkt attraktiv auf Fachpersonal.

„Es gibt nichts Wichtigeres als unsere gute Gesundheit — das ist unsere Hauptkapitalanlage.“
(Arlen Specter)


Warum ist Betriebliche Gesundheitsvorsorge so wichtig?

Der lĂ€ngere Ausfall eines einzigen Mitarbeiters kann ernste Konsequenzen fĂŒr einen Betrieb haben. Insbesondere kleine und mittelgroße Unternehmen sind auf das Miteinander jedes Einzelnen im Team angewiesen. Den Handwerkern fehlt ohne die BĂŒrokraft der Überblick ĂŒber die AuftrĂ€ge. Der Webdesigner braucht den IT-Systemadministrator, der fĂŒr das reibungslose Funktionieren der Technik sorgt. FĂ€llt der Kollege in der Rechtsanwaltskanzlei aus, muss sich ein Ersatz langwierig in zeitkritische FĂ€lle einarbeiten.

Die Betriebliche Gesundheitsvorsorge beugt diesen kritischen Situationen vor, indem sie die Gesundheit aller Mitarbeiter fördert. Sie hat weitere, nach einer gewissen Zeit sichtbare Effekte, die sich zusĂ€tzlich positiv auf den Betrieb auswirken. Denn wer gesund ist, fĂŒhlt sich automatisch wohl. Das steigert die ProduktivitĂ€t und LeistungsfĂ€higkeit aller Mitarbeiter. Die Betriebliche Gesundheitsvorsorge stĂ€rkt ihr GefĂŒhl, wertvoll fĂŒr den Betrieb zu sein, was sich wiederum positiv auf die individuelle Gesundheit und auf das Team als Ganzes auswirkt. Durch das allgemein bessere Arbeitsklima laufen Arbeitsprozesse reibungsloser und schneller ab. Jeder Euro fĂŒr die Mitarbeitergesundheit bringt ein Vielfaches an Nutzen.


Krankenstand so hoch wie nie zuvor

Alarmierende Zahlen bestÀtigen die Notwendigkeit der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge. Die Techniker Krankenkasse hat in ihrem jÀhrlichen Gesundheitsreport einen Anstieg der Krankmeldungen festgestellt. Im ersten Halbjahr 2022 seien noch nie so viele BeschÀftigte in Deutschland krankgeschrieben gewesen, wie in den Jahren zuvor. Im Jahr 2021 hÀtten sie in den Monaten Januar bis Juni durchschnittlich 6,8 Tage am Arbeitsplatz gefehlt, im Jahr 2022 im selben Zeitraum 9,1 Tage. Hauptgrund seien Atemwegerkrankungen wie Grippe und ErkÀltungen.

Im Sommer sah es 2022 Ă€hnlich aus. Die AOK hat ihre Zahlen fĂŒr die Hauptstadt Berlin analysiert und einen 85 Prozent höheren Krankenstand fĂŒr die Monate Juni, Juli und August gemessen an den Vorjahren ausgemacht. In konkreten Zahlen waren in diesen drei Monaten 346.000 Berliner AOK-Versicherte krank. Zuvor waren es im Jahresmittel nur 187.000 Krankmeldungen.

Die AOK schĂ€tzt anhand dieser Zahlen, dass die Dunkelziffer von Corona-Infektionen hoch sei. Der grĂ¶ĂŸte Treiber der zahlreichen Krankmeldungen seien jedoch gemeldete Atemwegserkrankungen gewesen, die enorm zugenommen hĂ€tten. Psychische Erkrankungen aufgrund von Überlastung stiegen ebenfalls.


Ursachen – Was macht uns krank?

Krank zu sein ist heutzutage fast schon ein „normaler Zustand“, weil viele Menschen davon regelmĂ€ĂŸig betroffen sind. Eine Pille hier, eine Spritze dort und schon geht das Funktionieren weiter, trotz ErkĂ€ltung, Diabetes oder chronischer ÜbersĂ€uerung des Körpers. Die Ursachen von Krankheit können vielfĂ€ltig sein: genetische Defekte, Infektionen, chemische EinflĂŒsse, traumatische Erlebnisse oder ein Lebensumfeld, welches sich andauernd negativ auf die Gesundheit auswirkt.

Normalerweise ist unser Körper in der Lage, die alltĂ€glichen Belastungen auszugleichen. Selbst kurzfristige Extremsituationen kann er kompensieren, vorausgesetzt, sein Immunsystem verfĂŒgt ĂŒber genĂŒgend Energie. Kann der Körper seine Mechanismen der Selbstregulierung aktivieren, ist er bester Gesundheit. Doch sind die Belastungen auf Dauer zu groß, wird es schwierig.

Zu viel Stress, zu viele negative Gedanken, zu viele Umweltgifte, ein Mangel an Bewegung und Entspannung sowie eine ungesunde ErnÀhrung setzen ihm zu. Irgendwann kann er sein gesundes Gleichgewicht nicht mehr halten. Erste Symptome können Verspannungen, Kopfschmerzen, ein ungesundes Hautbild, Darmprobleme oder Àhnliches sein. Beachtet der Betroffene diese Warnsignale nicht, manifestieren sich Krankheiten, die er nicht mehr ignorieren kann.

„Gesundheit ist nicht alles,
aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“
(Arthur Schopenhauer)


Ziele der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge

Ist die Krankheit da, macht es keinen Sinn, sie als Feind zu bekÀmpfen, damit es bald wieder wie gewohnt weiter gehen kann. SpÀtestens jetzt ist es lebenswichtig, die Stressoren zu analysieren, welche die Krankheit verursacht haben.

Das vorrangige Ziel der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge ist das Vermeiden von Krankheiten, damit es gar nicht erst so weit kommt. Es geht um das dauerhafte GewĂ€hrleisten der Gesundheit aller Mitarbeiter eines Betriebes. Gesundheitsvorsorge durch den Arbeitgeber sorgt fĂŒr grĂ¶ĂŸere Zufriedenheit der Belegschaft, steigert die Moral sowie das Image des Unternehmens. Wer vorsorgt, gewinnt die LoyalitĂ€t von wertvollem Personal, verbessert das soziale Miteinander im Betrieb und erhĂ€lt durch erhöhte ProduktivitĂ€t mehr materielle Ressourcen.

Betriebliche Gesundheitsförderung erhÀlt und fördert das wertvollste Kapital eines Unternehmens: seine Arbeitskraft und sein in Mitarbeitern gebundenes Knowhow.


Betriebliches Gesundheitsmanagement als Alleinstellungsmerkmal

Der Demografiewandel macht es schwierig, qualifiziertes Personal zu finden. Deswegen gewinnt das Binden von Mitarbeitern an Bedeutung. Wer neue dazu gewinnen will, sollte sich interessant und attraktiv auf dem Markt positionieren. Eine Möglichkeit ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement.

Was sind Ihre individuellen Vorteile, die Sie als Arbeitgeber bieten können? Das Betriebliche Gesundheitsmanagement ist ein dickes Plus auf Ihrer Liste.

Wer in der Öffentlichkeit als sozial handelndes Unternehmen auftritt, welches auf die Gesundheit seiner Belegschaft achtet, hat es leichter neue Mitarbeiter zu finden. Die Betriebliche Gesundheitsvorsorge ist in der Außenwahrnehmung ein wertvolles Alleinstellungsmerkmal und Teil des Employer Brandings. Nehmen potenzielle Bewerber Ihre Arbeitgebermarke als attraktiv wahr, können sie durchaus die Initiative ergreifen und sich bei Ihnen auch ohne Stellenausschreibung bewerben.


Aspekte der Gesundheitsvorsorge im Betrieb

Die Betriebliche Gesundheitsvorsorge kennt zahlreiche Mittel und Wege, um den Krankenstand zu verringern und die Mitarbeitergesundheit zu steigern. Im Folgenden gehen wir auf die wichtigsten Aspekte ein, damit Sie sich einen Überblick verschaffen können. Jeder Betrieb ist anders. Was fĂŒr den einen Gewohnheit ist, kann fĂŒr den anderen neu sein. Werfen wir einen Blick auf das, was wir tun können.

Arbeitsplatzergonomie

Ergonomie am Arbeitsplatz ist ein wichtiges Thema, weil BĂŒrokrĂ€fte tĂ€glich mehrere Stunden am Schreibtisch sitzen. Sie bewegen sich zu wenig. Der arbeitsplatzbedingte Mangel an Bewegung schadet der Mitarbeitergesundheit. Dem können wir mit Ergonomie ein StĂŒck weit entgegen wirken.

Kleine Änderungen haben oft große Wirkungen. Wer auf folgende 12 Tipps am Arbeitsplatz achtet, kann bereits mit wenig Aufwand eine gesunde BĂŒroarbeit fördern:

Drucker und KopiergerĂ€te nach Möglichkeit so platzieren, dass die MA zwischendurch aufstehen mĂŒssen

auf eine ruhige Umgebung achten (kein Radio)

die Stuhlhöhe an den Körper anpassen

Die Armlehne sollte in etwa auf Tischhöhe sein.

Ideal ist ein Armwinkel zwischen 90 und 100 Grad.

Der Abstand zum Bildschirm betrÀgt in etwa eine ArmeslÀnge.

Die Bildschirmoberkante ist maximal auf Augenhöhe.

eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent

Der Bildschirm ist 22 Zoll groß oder grĂ¶ĂŸer.

Die Tischplatte ist mindestens 80 Zentimeter tief und 160 Zentimeter breit.

Die Temperatur des Raumes liegt bei 20 bis 22 Grad.

Jeder Arbeitsplatz hat mindestens eine FlÀche von 10 Quadratmetern.

Pflanzen im BĂŒro verbessern die Luft und ArbeitsatmosphĂ€re.

Andere Empfehlungen gelten fĂŒr Mitarbeiter, die nicht im BĂŒro arbeiten und stattdessen körperliche Arbeit verrichten. Tragen sie schwere Lasten? Sind sie akustischen Belastungen ausgesetzt? MĂŒssen sie eintönige Bewegungen verrichten? Die Anwendung ergonomischer Erkenntnisse kann auch ihre Zufriedenheit und Gesundheit steigern.

Das Schaffen von RĂŒckzugsmöglichkeiten fĂŒr die Arbeitspausen ist ebenfalls Teil der Ergonomie am Arbeitsplatz. Wer Abstand von den tĂ€glichen Aufgaben gewinnen kann, kehrt mit neuen Ideen und frischer Motivation zurĂŒck zu den Aufgaben.

Wenn Sie einen Überblick ĂŒber die Ergonomie Ihrer ArbeitsplĂ€tze im Betrieb haben wollen, dann schauen Sie sich folgenden Arbeitsplatz-Ergonomie-Check [Interner Link zum Arbeitsplatz-Ergonomie-Check] an. Das Setzen der HĂ€kchen dauert fĂŒnf Minuten. Danach haben Sie eine erste Idee, wo Sie stehen und was Sie mit wenig Aufwand positiv verĂ€ndern können

Motivations- & BedĂŒrfnisanalyse

Der amerikanische Psychologe Abraham Maslow (1908 – 1974) beschreibt mit seiner „BedĂŒrfnispyramide“ die menschlichen BedĂŒrfnisse auf eine vereinfachte Art und Weise: das BedĂŒrfnis nach Überleben und Sicherheit, sozialem Anschluss, ichbezogene BedĂŒrfnisse und der Wille zur Selbstverwirklichung.

Das Modell eignet sich, um die Motivationen und BedĂŒrfnisse der Mitarbeiter zu verstehen. Sie zu erkennen, ist ein wesentlicher Schritt zu einem optimalen Arbeitsklima in Ihrem Unternehmen. Wussten Sie, dass Mitarbeiter Mustermann in der QualitĂ€tskontrolle viel lieber mit Menschen umgeht und seine FĂ€higkeiten sich besser im Personalmanagement einsetzen lassen?

Bereits das Gehört werden hat einen positiven Effekt auf die Mitarbeiter. Sie fĂŒhlen sich als Individuum ernst genommen. Eine Motivations- und BedĂŒrfnisanalyse erfasst mittels schriftlicher Befragung, persönlicher Ansprache oder ĂŒber Online-KanĂ€le den Zustand und die BedĂŒrfnisse Ihrer Mitarbeiter. Daran können Sie ablesen, wie Sie sich effizienter in den Betrieb integrieren können.

„Ein gesundes Außen beginnt mit einem gesunden Innen.“
(Robert Urich)

Wer seine individuellen FĂ€higkeiten fĂŒr ein gemeinsames Ziel einbringt, ist wesentlich stĂ€rker motiviert als ein namenloser Arbeiter, der einfach seinen Job macht. GrundsĂ€tzlich gilt: Äußern Sie Kritik nur in EinzelgesprĂ€chen und immer konstruktiv. Heben Sie Erfolge Ihrer Mitarbeiter hervor.

Psychische Belastung / Stress

Die Betriebliche Gesundheitsvorsorge versteht unter psychischer Belastung bzw. Stress am Arbeitsplatz die Summe aller EinflĂŒsse, die von außen auf die Mitarbeiter zukommen und auf sie einwirken. Diese Ă€ußeren Faktoren können innere Faktoren wie Probleme in der Familie oder finanzielle Sorgen verstĂ€rken.

Das GefĂŒhl wahrgenommen zu werden, ein geschĂ€tzter Mitarbeiter zu sein, reduziert bereits Stress. Denn wer Teil eines sozialen GefĂŒges ist, erfĂ€hrt Sicherheit in der sozialen Gruppe.

Die Ă€ußeren Faktoren kann ein Betrieb leicht(er) positiv beeinflussen. Sind die Mitarbeiter den Aufgaben gewachsen? Sind sie ĂŒber- oder unterfordert? Können Sie ihre Arbeitszeiten so gliedern, wie es ihren BedĂŒrfnissen entspricht? Pflegen die Mitarbeiter gesunde soziale Beziehungen innerhalb des Unternehmens? Erleben sie ein unterstĂŒtzendes (Arbeits)Umfeld? Ist die Arbeitsumgebung angenehm? Stimmen die ArbeitsverhĂ€ltnisse insgesamt?

Die Betriebliche Gesundheitsvorsorge kennt eine ganze Reihe verschiedener Modelle, die psychischen Belastungen der Mitarbeiter zu analysieren und sie zu beschreiben. Ihre Ergebnisse können dabei helfen, den Krankenstand zu verringern, indem sie fĂŒr gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung genutzt werden.

„Gesundheit: Immer auf die Signale deines Körpers hören. Wenn’s im Ohr pfeift, dann den Teekessel von der Herdplatte nehmen.“ (Elmar Hörig)

Zufriedenheit der Mitarbeiter

Wenn wir den Stress durch Ă€ußere Faktoren am Arbeitsplatz verringern, nehmen wir den Mitarbeitern unnötige psychische Belastung von den Schultern. Sie fĂŒhlen sich wohl, kommen gerne zur Arbeit. Das GefĂŒhl wichtig zu sein und eine sinnvolle Aufgabe zu erfĂŒllen, bindet sie an das Unternehmen.

Sind Ihre Mitarbeiter zufrieden, arbeiten sie konzentrierter. Die Leistungen ihres GedĂ€chtnisses sind besser. Ihre Motivation ist automatisch höher. Vertrauen Ihre Mitarbeiter einander, finden sie schneller Lösungen fĂŒr Probleme, arbeiten produktiver und bĂŒndeln ihre KrĂ€fte fĂŒr die Ziele des Unternehmens.

Verbesserung der Kommunikation

Wenn es Betrieb nicht rund lÀuft, können MissverstÀndnisse die Ursache sein. Denn was unausgesprochen ist, kann unsichtbare Blockaden aufbauen und Prozesse ins Stocken bringen.

Wollen Sie, dass Ihr Team besser zusammenarbeitet?  Die Betriebliche Gesundheitsförderung schließt das harmonische Miteinander innerhalb des Betriebs mit ein. Offene, ergebnisorientierte Kommunikation – sowohl persönlich als auch digital – stĂ€rkt das Wir-GefĂŒhl und das Vertrauen untereinander. Gemeinsam lassen sich positive VerĂ€nderungen wesentlich leichter gestalten.

Gemeinsame Strategien, an deren Zielen jeder auf seine Art und Weise mitwirkt, garantieren eine erfolgreiche Umsetzung. Die Digitalisierung bietet darĂŒber hinaus neue Möglichkeiten innerhalb des Unternehmens miteinander zu kommunizieren. Nutzen Sie die Chancen. Lassen Sie sich auf VerĂ€nderungen ein, welche die ProduktivitĂ€t Ihres Unternehmens steigern.

„Wer ein Übel erkennt, hat es schon fast geheilt.“ (Prentice Mulford)

ErnÀhrung am Arbeitsplatz

Die Deutschen essen zu viele sĂ€uernde Nahrungsmittel: Fleisch, Wurst, Milch und Eier belasten auf Dauer das Blut, verschlechtern das Hautbild, fĂŒhren zu EntzĂŒndungen und vorzeitigem Verschleiß des Körpers. Viele wissen das nicht und manche verschließen sich davor. Sie wollen auf den Kaffee am Morgen oder auf Steak nicht verzichten.

Gesundheit

MĂŒssen Sie auch nicht. Ein Apfel hier, eine Mandarine dort sind ein Anfang. Wenn Ihren Mitarbeiter stets eine Schale mit frischem Obst bereitstellen, außer Kaffee auch KrĂ€utertee anbieten und Trockenobst und NĂŒsse als Snack fĂŒr Zwischendurch vor die Nase setzen, erreichen Sie mehrere Ziele auf einmal:

Sie fördern die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter und damit das Wohlbefinden. Das gute Wohlbefinden verbessert die AtmosphĂ€re im BĂŒro.

Zufriedenheit

Klingt schön und gut, doch wie wĂŒrden die Mitarbeiter darauf reagieren? Vor allem die schwer arbeitenden Mitarbeiter? Lassen Sie uns darĂŒber sprechen, wie basische ErnĂ€hrung ein Teil Ihrer Betrieblichen Gesundheitsvorsorge sein kann.

Jeder will gesund und schön sein. Das ist tief in unserer biologischen Programmierung verankert. Wenn Sie einem Menschen zu Gesundheit verhelfen, baut er eine emotionale Bindung zu ihnen auf, die ihn loyaler macht.

 â€žWer nicht jeden Tag etwas fĂŒr seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit fĂŒr die Krankheit opfern.“
(Sebastian Kneipp)

Betriebliche Fitness/BSG/Office Übungen

Ein ergonomisch durchdachter Arbeitsplatz ist noch kein Garant fĂŒr das Ausbleiben von Kopf- oder RĂŒckenschmerzen. Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter, in den Pausen ein paar einfache und entspannende Bewegungen auszufĂŒhren: Recken, Strecken sowie spezielle AusgleichsĂŒbungen.

DarĂŒber hinaus sind Gutscheine fĂŒr Fitnessstudios oder Selbstverteidigungskurse ein hervorragendes Mittel zu Vorbeugung von SchwĂ€che oder MĂŒdigkeit am Arbeitsplatz. Wer abends seinen RĂŒcken stĂ€rkt, kann tagsĂŒber fĂŒr lĂ€ngere ZeitrĂ€ume konzentriert am Schreibtisch sitzen und arbeiten.

Machen Sie Ihre Mitarbeiter aktiv auf Ihre Angebote aufmerksam und heben Sie deren Vorteile hervor! Über die LeistungsfĂ€higkeit fĂŒr den Betrieb hinaus fördert regelmĂ€ĂŸig dosierter Gesundheitssport die LebensqualitĂ€t und das seelische Wohlbefinden.

Betriebliche Weiterbildung

Was macht einen attraktiven Arbeitgeber aus? Wer nach einem zukĂŒnftigen Arbeitgeber sucht, hat Kriterien wie das Gehalt, die Sicherheit des Arbeitsplatzes und die Work-Life-Balance im Sinn. Ein weiterer, wesentlicher Faktor fĂŒr die AttraktivitĂ€t des Arbeitgebers sind Weiterbildungsangebote. FĂŒr 76 Prozent der Arbeitnehmer ist Weiterbildung wichtig. Allerdings können lediglich 27 Prozent der deutschen Arbeitnehmer die VorzĂŒge sowohl interner als auch externer Weiterbildung nutzen.

Wenn Sie zu den wenigen Betrieben gehören, die Ihren Mitarbeitern Weiterbildung anbieten, haben Sie einen entscheidenden Vorteil auf dem Arbeitsmarkt. Zu den stillen Weiterbildungsmöglichkeiten zĂ€hlt das menschliche BedĂŒrfnis nach Selbstverwirklichung. Das wirkt sich wiederum positiv auf die Gesundheit der Mitarbeiter und auf das Arbeitsklima allgemein aus.

Betriebliche Sozialkontakte

Manchmal entstehen im Betrieb sogar Freundschaften fĂŒrs Leben. Das liegt nahe. Immerhin verbringen wir mit den Kollegen einen großen Teil unserer Lebenszeit. Deswegen sind die soziale Beziehungen an unserem Arbeitsplatz ein wesentlicher Faktor fĂŒr unsere psychische Gesundheit.

Es geht nicht darum, wie groß das Haus ist, sondern wie glĂŒcklich seine Bewohner sind.
(Unbekannt)

Gegenseitige UnterstĂŒtzung und ein soziales Teamklima stĂ€rken das Wohlbefinden jedes Einzelnen und tragen zur LeistungsfĂ€higkeit, Motivation und Gesundheit des ganzen Teams bei. Wer sich im Betrieb gut und angenommen fĂŒhlt, fĂŒr den sind eventuelle private Probleme nicht mehr ganz so schwer wiegend, weil er weiß, dass er in der Gruppe gut aufgehoben ist.

Die Betriebliche Gesundheitsvorsorge misst dem sozialen Austausch am Arbeitsplatz einen hohen Stellenwert zu. Mit kleinen Gesten können insbesondere FĂŒhrungspersönlichkeiten viel bewirken, um das Arbeitsklima positiv zu beeinflussen.

Betriebliche Krankenversicherung

Die betriebliche Krankenversicherung ist eine Zusatzversicherung, die der Arbeitgeber fĂŒr seine Mitarbeiter abschließt. Sie ergĂ€nzt die gesetzliche Krankenversicherung. Der Vorteil: Die betriebliche Krankenversicherung schließt VersorgungslĂŒcken. Die meisten Tarife bieten einen Versicherungsschutz ohne Wartezeiten oder Gesundheitsfragen beim Arzt. Vorerkrankungen sind in der Regel ebenfalls mit abgesichert.

Das steigert enorm Ihr Ansehen als Arbeitgeber. Sie entscheiden, welche Leistungen in der Betrieblichen Krankenversicherung enthalten, sind: privatĂ€rztliche Leistungen, ambulante Behandlungen beim Zahnarzt, Sehhilfen und weitere sofort nutzbare Mehrwerte sowie die Absicherung von PrĂ€ventionsmaßnahmen. Dazu zĂ€hlen Gesundheitskurse, Vorsorgeuntersuchungen oder Impfungen.

Ob Baustein-, Budget oder Kombimodell: Die betriebliche Krankenversicherung bietet viele Optionen, mit denen Sie das Image Ihres Unternehmens attraktiver machen und aktiv Gesundheitsvorsorge durch den Arbeitgeber betreiben können.

Was wollen die Generationen?

In einem Betrieb arbeiten Menschen miteinander, die im Privatleben keinen Kontakt miteinander hÀtten. Die 27-JÀhrige mit frischem Master von der UniversitÀt arbeitet Hand in Hand mit der 59-jÀhrigen Kollegin, die schon seit 20 Jahren im Unternehmen ist. Die 19-jÀhrige Praktikantin arbeitet dem 45 Jahre alten Chef zu, dessen Vater als Seniorchef gerne vorbeischaut und seine Erfahrung einbringt. An manchem Arbeitsplatz können Welten aufeinanderprallen. Die FÀhigkeiten und Sichtweisen der unterschiedlichen Generationen bergen Chancen und Risiken in sich.

WÀhrend die Generation X (1965 bis 1979) ohne Computer aufgewachsen ist und ehrgeizig, eigenverantwortlich und pragmatisch vorgeht, bringt die Generation Y (1980 bis 1994) die Vorteile der Off- und Online-Welt mit sich. Sie hat den Siegeszug des Internets von Anfang an erlebt, ist aber auch offline stark vernetzt. Die Generation Z (1995 bis heute) kann nicht mehr ohne Smartphone, Tablet und Social Media auskommen. Ihr fÀllt es schwer sich an ein Unternehmen zu binden. Die Work-Life-Balance und ergebnisorientiertes Arbeiten ist ihr am wichtigsten.

Wer es schafft, die Interessen und FĂ€higkeiten der verschiedenen Altersstufen in Einklang zu bringen und auf die Unternehmensziele auszurichten, erreicht ein harmonisches und produktives Umfeld im Unternehmen.

UnfallverhĂŒtung mit den Berufsgenossenschaften

Die Berufsgenossenschaften sind TrĂ€ger der gesetzlichen Unfallversicherung. Ihre Aufgabe ist es, vor allem neben der Übernahme von Unfallkosten, am Arbeitsplatz UnfĂ€lle zu verhĂŒten und die Folgen von Berufskrankheiten und ArbeitsunfĂ€llen zu mindern oder abzuwenden.

DafĂŒr bieten sie eine umfassende Beratung und UnterstĂŒtzung an. Sie bieten Handlungshilfen und -anweisungen zu GefĂ€hrdungsbeurteilungen, Sicherheits- und Gesundheitskonzepte und geben Informations- und Schulungsmaterialien heraus. FĂŒr grĂ¶ĂŸere Unternehmen empfehlen sie BetriebsĂ€rzte und -Ă€rztinnen, die regelmĂ€ĂŸig die Gesundheit der Mitarbeiter ĂŒberwachen.

Die grĂ¶ĂŸten Berufsgenossenschaften in Deutschland sind die:

Berufsgenossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag fĂŒr die Betriebliche Gesundheitsförderung.

Übrigens, wussten Sie schon Folgendes? Bereits ab dem 1. Mitarbeiter ist ein Betrieb verpflichtet, eine GefĂ€hrdungsbeurteilung ĂŒber die Psychische Belastung seines Arbeitsplatzes zu erstellen.

 â€žGesundheit wird erst geschĂ€tzt, wenn man krank ist.“
(Thomas Fuller)

Homeoffice

Das Arbeiten von zu Hause aus, kann sowohl Vor- als auch Nachteile haben. Das Homeoffice verringert Pendelzeiten und damit verbundene Stressfaktoren: Stau, ZuspĂ€tkommen aufgrund Ă€ußerer UmstĂ€nde. Wer im Homeoffice arbeitet, erfĂ€hrt mehr Autonomie und kann seine Aufgaben flexibel einteilen.

Allerdings kann es auch dazu fĂŒhren, dass Mitarbeiter sich deutlich weniger bewegen und seltener soziale Kontakte in der realen Welt pflegen. Der Spaß am Necken der Kollegin fĂ€llt weg. Der Laptop auf dem Schreibtisch verfĂŒhrt dazu, die E-Mails auch nach Dienstschluss noch zu checken. Das PhĂ€nomen der „interessierten SelbstgefĂ€hrdung“ bedeutet, dass viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Berufsalltag ihre Belastungsgrenzen, gerade auch im Homeoffice, ĂŒberschreiten. Sie gefĂ€hrden ihre Gesundheit, weil sie das Arbeitspensum schaffen, gesehen werden oder dem Konkurrenzdruck standhalten wollen. Solche Faktoren können wiederum negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Deshalb ist es wichtig, dass ein Betrieb seine Mitarbeiter im Homeoffice ausreichend unterstĂŒtzt, auf die Einhaltung von Arbeitszeiten und Pausen achtet und genug Ressourcen zur VerfĂŒgung stellt, um die Gesundheit und das Wohlbefinden zu erhalten und zu fördern.

Dazu kann beispielsweise gehören:

eine ergonomische Ausstattung des Arbeitsplatzes im Homeoffice, um RĂŒcken- und Nackenschmerzen vorzubeugen

Online-Angebote fĂŒr die Gesundheitsförderung, wie beispielsweise Webinare zum Thema Gesundheit, Stressreduktion, AusgleichsĂŒbungen, 


UnterstĂŒtzung bei der Einrichtung und Organisation des Homeoffice

regelmĂ€ĂŸige Pausen sowie Möglichkeiten der Bewegung fĂŒr Dehn- und EntspannungsĂŒbungen

FĂŒr ein gesundes und produktives Arbeitsumfeld im Homeoffice ist es wichtig, dass der Betrieb die individuellen BedĂŒrfnisse seiner Mitarbeiter berĂŒcksichtigt und entsprechende Maßnahmen ergreift.

Endlich offline – Erholungsurlaub

Einfach mal offline zu sein, kann im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge sehr hilfreich sein. Wer sich abkoppelt und in einen Erholungsurlaub geht, kann sich entspannen und neue Energie tanken. Kennen Sie das auch, dass Hunderte Gedanken durch Ihren Kopf schwirren?

 â€žEs gibt tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.“ (Ludwig Börne)

Ein Erholungsurlaub schafft eine gesunde Distanz zu den Anforderungen des Alltags und den ReizĂŒberflutungen des Internets sowie der digitalen Medien. Das „Offline-Sein“ wĂ€hrend des Urlaubs erlaubt Ihren Mitarbeitern sich voll und ganz auf sich selbst und die eigene Gesundheit zu konzentrieren. Wer zurĂŒck kommt, bringt frische Ideen und Energie mit in den Betrieb.

Insbesondere fĂŒr Burnout-Kandidaten kann ein Offline-Urlaub prĂ€ventiv das Schlimmste verhindern und die Arbeitskraft des Mitarbeiters fĂŒr den Betrieb auf Dauer erhalten.

Deswegen: Geben Sie Ihren Mitarbeitern im Urlaub den Freiraum, den sie fĂŒr die Erholung brauchen. Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter, einen Urlaubsort zu besuchen, der ĂŒber keinen Internetzugang verfĂŒgt und AktivitĂ€ten wie Wandern, Yoga oder Meditation anbietet.

Steuerliche Vorteile

Das Ziel der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge ist die Gesundheit und LeistungsfÀhigkeit der Mitarbeiter zu stÀrken. Gleichzeitig bietet die Betriebliche Gesundheitsförderung durch den Arbeitgeber auch steuerliche Vorteile.

Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung können in der SteuererklĂ€rung als Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Dazu gehören beispielsweise Maßnahmen wie Sportkurse, Gesundheitsseminare oder Vorsorgeuntersuchungen. Sie können die Kosten fĂŒr das Einrichten von Betriebsarztpraxen in den Ausgaben geltend machen. ZuschĂŒsse des Arbeitgebers zu Gesundheitskosten der Mitarbeiter oder zu deren Krankenversicherungen akzeptiert das Finanzamt ebenfalls.

SelbstgefÀhrdung

Sich keine Pausen gönnen, die Arbeitszeiten regelmĂ€ĂŸig ĂŒberziehen, stĂ€ndig erreichbar sein und permanenten Ergebnisdruck fĂŒhlen. Kennen Sie jemanden, der so arbeitet? Kurzfristig bringt das Vorteile fĂŒr die Firma. Doch langfristig wird dieser Mensch ausbrennen, weil er keine Maschine ist.

Wer permanent seine Grenzen missachtet, gefĂ€hrdet sich selbst und auch seine Kollegen, denn die werden frĂŒher oder spĂ€ter seinen Ausfall kompensieren mĂŒssen. Das kann im BĂŒro oder auf der Baustelle sein. Wer mit Gefahrstoffen umgeht, trĂ€gt eine noch grĂ¶ĂŸere Verantwortung. Denn wer ausbrennt, macht mehr Fehler.

Dies sind Symptome eines selbst gefÀhrdenden Verhaltens:

regelmĂ€ĂŸiges Überziehen der Arbeitszeiten

KĂŒrzung oder Streichung von Pausen

Arbeiten trotz Krankheit

ĂŒberzogenes Multitasking und Verdichten der Arbeitszeit

Verschweigen von Problemen und VortÀuschen falscher Tatsachen

Einnahme von aufputschenden Substanzen

Einnahme von entspannenden Substanzen

VernachlĂ€ssigen von QualitĂ€t, um Zeitziele zu erfĂŒllen

„Gesundheit ist kein Zustand des Körpers, sondern des Geistes.“ (Mary Baker Eddy)

Ein Mitarbeiter, der bereit ist seine Freizeit zu opfern, ist ein wertvolles Gut fĂŒr einen Betrieb. SchĂŒtzen Sie ihn vor sich selbst und nehmen Sie den Druck aus seinem Leben. Er wird es Ihnen danken und sich loyal zeigen. Meistens liegen hinter solchem Verhalten tiefsitzende Glaubensmuster im Mitarbeiter selbst. Es ist Aufgabe der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge solche Dynamiken zu erkennen und in positive Bahnen zu lenken. Sie werden angenehm ĂŒberrascht sein, was fĂŒr Ergebnisse das hervorbringen kann.

Work-Life-Balance

So hört sich der Gedankengang von so manchem Mitarbeiter an einem freien Tag an: „Endlich Zeit fĂŒr die Familie oder doch ans Telefon gehen? Die Nummer im Display, das ist der Kollege. Wenn der anruft, gibt es immer was zu tun. Dabei sollte der Tag heute doch den Kindern gehören! Wie funktioniert das bloß? Diese Work-Life-Balance?“

Erste gemeinsame Schritte

Am Ende wartet der Burnout mit anschließend langer Genesungsphase. Es ist die Aufgabe der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge, das zu erkennen. Denn eine gute Work-Life-Balance kann Stress und Burnout vermeiden.

Zu einer guten Work-Life-Balance gehören unter anderem flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit zum Homeoffice und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Förderung von Sport und Bewegung sowie eine ausgewogene ErnĂ€hrung. Mittel- bis langfristig erhöht die Work-Life-Balance die Zufriedenheit und LeistungsfĂ€higkeit der Mitarbeiter. Deswegen ist sie fĂŒr jeden Betrieb von großem Nutzen und hat im Betrieblichen Gesundheitsmanagement einen wichtigen Stellenwert.


Checkliste: Vorbeugende Maßnahmen zur Reduzierung des Krankenstandes

Ihr Krankenstand ist hoch? Was kann die Betriebliche Gesundheitsvorsorge fĂŒr Sie tun? Hier ist ein komprimierter Gesundheits-Check-up fĂŒr Ihren Betrieb, mit dem Sie einen Überblick ĂŒber vorbeugende Maßnahmen zur Reduzierung des Krankenstandes erhalten. Gibt es in Ihrem Betrieb …

eine aktive Gesundheitsförderung? Dazu zÀhlen Sportangebote, VortrÀge zum Thema Gesundheit oder Entspannungskurse.

flexible Arbeitszeitmodelle? Homeoffice oder die Absprache individueller Arbeitszeiten können sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

ergonomische Arbeitsbedingungen? Achten Sie auf angepasste ArbeitsplĂ€tze, Pausen- und RĂŒckzugsrĂ€ume fĂŒr Ihre Mitarbeiter.

eine vertrauensvolle Kommunikation? FĂŒhlen Ihre Mitarbeiter sich als wichtiger Teil einer Gemeinschaft, schafft das ein GefĂŒhl von Sicherheit.

gezielte Schulungen? Workshops, in denen Ihre Mitarbeiter lernen, wie sie ihre Gesundheit erhalten und ihr Wohlbefinden steigern können.

UnterstĂŒtzung der Work-Life-Balance? Ihr Betrieb unterstĂŒtzt aktiv die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Pflanzen in den ArbeitsrÀumen? Die wirken beruhigend auf die menschliche Psyche und verbessern die LuftqualitÀt.

Schalen mit frischem Obst und GemĂŒse in Reichweite? Sie geben langfristig Energie und sind gesund fĂŒr Körper und Geist.

eine Wahrnehmung der Mitarbeiter als Menschen? Wer gehört wird, ist zufriedener, motivierter und leistungsfÀhiger.

Angebote fĂŒr Weiterbildungen? Wer sich selbst verwirklichen kann, gibt gerne alles und hat Spaß dabei.

Angebote fĂŒr soziale Kontakte innerhalb des Betriebes? Die gemeinsame Teamevents schweißen das Team zusammen.

eine betriebliche Krankenversicherung? Ist gut fĂŒr die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter und das Image Ihres Unternehmens.

echten Erholungsurlaub? Mitarbeiter, die beim Entspannen ganz und gar offline sein können.

einen achtsamen Umgang miteinander? Dann ist die Gefahr gering, dass der Kollege sich stĂ€ndig ĂŒberarbeitet und nach einem Burnout lange fehlt.

Wenn Sie jemanden an Ihrer Seite haben wollen, der Ihnen bei der Umsetzung offener Punkte unterstĂŒtzend zur Seite steht, dann sprechen Sie mich an. Gesunde Mitarbeiter kosten Geld. Kranke Mitarbeiter kosten Sie ein Vermögen! Ich behalte fĂŒr Sie den Überblick und achte auf die kleinen Details, die aus Ihren Mitarbeitern ein gesundes und erfolgreiches Team machen.


Kosten der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge

Und was kostet das? Weniger als das, was Sie dank der LeistungsfĂ€higkeit Ihrer Mitarbeiter gewinnen. Fangen Sie mit kostenfreien Angeboten wie Online-GesundheitsvortrĂ€gen an. Setzen Sie auf kleine VerĂ€nderungen wie beispielsweise Pflanzen im BĂŒro. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement ist ein Werkzeug mit vielen Möglichkeiten, die sich langfristig rechnen, weil sie den Krankenstand verringert und die Mitarbeitergesundheit stĂ€rkt.

Der Staat unterstĂŒtzt sie bei der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge mit Fördermitteln! Wollen Sie wissen, wie das geht und welche Maßnahmen in Ihrem Betrieb am meisten Sinn ergeben? Sprechen wir darĂŒber! Wir sehen uns gemeinsam an, was wir fĂŒr Ihre Mitarbeiter und damit fĂŒr Ihren Betrieb tun können. Den Fördermittelcheck ĂŒbernehme ich gratis fĂŒr Sie. Zudem können Sie einen bedeutenden Teil der Kosten fĂŒr die Betrieblichen Gesundheitsvorsorge steuerlich absetzen.


Kopf und Herz sagen „Ja“

Joachims Geschichte vom Anfang dieser Seite ist kein Einzelfall. Ich habe seine Vorgesetzten kennengelernt, nachdem sie realisiert haben, wie wichtig die Gesundheit ihrer Mitarbeiter ist. Wer mit dem plötzlichen Verlust eines Freundes und/oder eines Mitarbeiters konfrontiert ist, beginnt das Leben mit anderen Augen zu betrachten. Es geht dann weniger um Zahlen, Daten und Statistiken, sondern mehr um die Sinnhaftigkeit des eigenen Handelns. Wie viel Zeit haben wir noch, einen Unterschied zu machen und mit unserem Dasein einen prĂ€genden Eindruck zu hinterlassen? 

Vom Standpunkt eines Unternehmers geht es bei der betrieblichen Gesundheitsvorsorge um das Steigern der LeistungsfĂ€higkeit der Mitarbeiter, das Erreichen von Zielen. Doch die Betriebliche Gesundheitsvorsorge ist mehr als das. Sie erreicht die Herzen aller Beteiligten. Denn wer sich fĂŒr die Gesundheit seiner Mitarbeiter einsetzt, auch wenn ökonomische GrĂŒnde im Vordergrund stehen, steigert automatisch deren LebensqualitĂ€t und die LebensqualitĂ€t der Familien, die an jedem einzelnen Mitarbeiter hĂ€ngen.

„Manchmal zeigt sich der Weg erst, wenn man anfĂ€ngt ihn zu gehen.“
(Paulo Coelho)


Machen wir Ihre Welt ein StĂŒck besser

Genau das ist der Grund, weshalb ich am Ende des Tages zufrieden ins Bett gehe und morgens mit einem LĂ€cheln aufstehe. Sie und ich können fĂŒr Ihren Betrieb einen Vorteil gegenĂŒber Ihren Mitbewerbern erreichen, dafĂŒr sorgen, dass die Arbeit leichter von der Hand geht und alle Beteiligten ein Leben in mehr Zufriedenheit, Sicherheit und Wohlstand fĂŒhren. Wir schaffen Bedingungen, die große Probleme wie den Totalausfall eines Mitarbeiters vermeiden und in denen die zielfĂŒhrenden Aufgaben einfacher zu lösen sind.

Als Berater, Trainer und Coach unterstĂŒtzte ich Sie und Ihren Betrieb mit ganzheitlichen Methoden, die sowohl die psychische als auch physische Widerstandskraft Ihres Teams stĂ€rken, individuell angepasst auf Ihr Unternehmen.


Erste gemeinsame Schritte

leistungsfrische: Wolfgang Stockhausen

Schreiben Sie mir eine E-Mail und sagen Sie mir, welche Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsvorsorge Sie am meisten interessieren. Unser ErstgesprĂ€ch ist kostenlos. Staatliche Fördermittel können uns eine wertvolle Hilfe fĂŒr alles sein, was wir anschließend zusammen bewegen. Den Fördermittelcheck ĂŒbernehme ich gratis fĂŒr Sie.

Wenn Sie schon jetzt einen Überblick ĂŒber die Ergonomie Ihre ArbeitsplĂ€tze im Betrieb haben wollen, dann gehen Sie folgenden Arbeitsplatz-Ergonomie-Check durch. Das Setzen der HĂ€kchen dauert fĂŒnf Minuten. Danach haben Sie eine erste Idee, wo Sie stehen und was Sie mit wenig Aufwand bereits heute positiv verĂ€ndern können.

Ich freue mich auf Ihre E-Mail an info@leistungsfrische.de oder Ihren Anruf unter 02133 – 864 7997.

Ihr Wolfgang Stockhausen