Mitarbeitergewinnung
„Persönliche Stärken fördern, gemeinsames Wachstum gestalten.“
Wie in der Natur basiert gesundes Wachstum von Unternehmen unter anderem auf qualifiziertem „Nachwuchs“.
Doch der Fachkräftemangel stellt Unternehmen vor große Herausforderungen:
- mit der eigenen Ansprache zu erreichen.
- zu identifizieren, um sie
- für das eigene Unternehmen zu gewinnen.
- schließlich auch ans Unternehmen zu binden.

Warum entscheiden sich Talente für Sie?
Heute suchen qualifizierte Fachkräfte mehr als nur einen Arbeitsplatz. Sie erwarten von potenziellen Arbeitgebern:
- Echtes Interesse an ihrer Person und ihren Bedürfnissen
- eine klare Vision, die Sinn und Zweck vermittelt.
- Gestaltungsfreiheit und Wertschätzung.
Die Generation Z hat die Diskussion über „Neue Arbeit“ angestoßen und stellt Fragen wie:
- Trage ich mit meiner Arbeit zu einer besseren Welt bei?
- Bin ich Teil eines Teams oder nur ein Rädchen im System?
- Kann ich endlich das tun, was ich wirklich will?
Motivierende Treiber verstehen – mit dem Reiss Motivation Profile®
Das Reiss Motivation Profile® ist der Schlüssel, um die individuellen Treiber von Menschen zu entschlüsseln – sowohl bei potenziellen Mitarbeitenden als auch bei Ihnen selbst. Es analysiert die 16 Lebensmotive, die unser handlen wesentlich bestimmen.
Entdecken Sie Ihre motivierenden Treiber und die Ihrer aktuellen und zukünftigen Talente!
Ein kurzer Überblick über die 16 Lebensmotive
Das Lebensmotiv „Macht“ meint den Wunsch nach Einflussnahme.
Macht – hohe Ausprägung
Menschen mit einem stark ausgeprägten Machtmotiv suchen gerne die Herausforderung. Ihr Ehrgeiz treibt Sie an, exzellente Leistungen zu erbringen. Sie mögen es andere Menschen zu führen, Kontrolle und Verantwortung zu übernehmen. Menschen mit einem hoch ausgeprägten Machtmotiv setzen sich stark für Ihre Überzeugungen ein.
Macht – niedrige Ausprägung
Menschen mit einem niedrigen Machtmotiv „Macht“ verspüren kein Bedürfnis, andere zu führen. Lieber agieren sie im Hintergrund. Sie arbeiten gerne unter Anleitung und mögen es nicht die alleinige Entscheidungsgewalt zu haben. Ihren Willen durchsetzen zu wollen ist bei ihnen selten. Sie ziehen ihre Befriedigung aus Dienstleistungen, fordern weniger als andere und sind häufig sehr serviceorientiert.
Ehre bedeutet Loyalität gegenüber einem Moralkodex oder einer ethischen Zugehörigkeit.
Ehre – hohe Ausprägung
Menschen mit einem ausgeprägten Lebensmotiv „Ehre“ legen viel Wert darauf, „Charakter“ zu besitzen, zu zeigen und moralisch und prinzipientreu zu handeln. Sie sehen sich selber als ehrlich und aufrichtig. Ihr Hauptaugenmerk liegt, häufig mit hoher Selbstdisziplin, auf der Erfüllung ihrer Pflichten. Regeln und die Orientierung daran ist ihnen sehr wichtig.
Ehre – niedrige Ausprägung
Ein Mensch mit gering ausgeprägtem Ehremotiv handelt dagegen eher ziel- und zweckorientiert. Er schaut häufiger darauf, welchen persönlichen Nutzen er wirklich aus etwas ziehen kann. Seine große Stärke liegt im Hinterfragen von Standards, Regeln und Absprachen. Gut zu dieser Ausprägung passt Konrad Adenauers Haltung: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“. Menschen mit einem niedrigen Lebensmotiv „Ehre“ besitzen durchaus auch Ehrgefühl – jedoch ist der Inhalt ihrer Moral- und Ehrvorstellungen recht flexibel.
Das Streben nach Status meint den Wunsch nach Prestige in der sozialen Hierarchie.
Status – hohe Ausprägung
Menschen mit hohem Lebensmotiv „Status“ wollen mehr haben oder mehr können als andere. Und vor allem wollen sie dafür respektiert werden. Dabei kann Status sowohl materiell als auch immateriell empfunden und ausgelebt werden. Immaterieller Status kann z.B. Stolz auf Fähigkeiten, Titel oder Zugehörigkeit zu einer Gruppe oder Organisation sein. Materiellen „Statusmenschen“ dagegen sind Designer-Produkte, teure Autos, ausgefallene Urlaube, edle Dinge und ähnliches besonders wichtig.
Status – niedrige Ausprägung
Bescheidene Menschen haben ein gering ausgeprägtes Statusmotiv. Sie legen keinen Wert auf Titel oder Statussymbole. Sie wollen auf Grund Ihrer Person und nicht wegen ihres Geldes respektiert werden. Elitäres Verhalten können sie nicht nachvollziehen und verurteilen es. Weil es ihnen nicht wichtig kann es dazu führen, dass sie weniger auf ihr eigenes Auftreten und Äußeres achten..
Das Lebensmotiv Essen bezeichnet den Wunsch, sich mit Nahrung in gedanklicher und realer Form zu beschäftigen.
Essen – hohe Ausprägung
Für ein starkes Bedürfnis Essen stellt Nahrungsaufnahme nicht nur eine biologische Notwendigkeit dar. Es hat für sie auch eine andere, übergeordnete Bedeutungen. Essen verbinden sie vor allem auch mit Genuss. Deshalb dreht sich bei ihnen Vieles um das Thema Essen. So kann zum Beispiel der Tagesablauf, die Wochenendgestaltung oder auch ein Reisezwischenstopp stark darauf ausgerichtet sein. Gerne probieren sie Neues aus. Grundsätzlich bevorzugen sie hohe Qualität. Nicht zwingend müssen sie mehr essen oder dicker sein.
Essen – niedrige Ausprägung
Menschen mit niedrigem Essensmotiv sind in Bezug auf ihre Speisen eher weniger wählerisch. Nicht selten arbeiten sie neben dem Essen einfach weiter, fahren Auto oder sehen fern, wenn sie in ihre Beschäftigung vertieft sind. Essen ist für sie Mittel zum Zweck, dient der Nahrungsaufnahme, ist Nebensache. Das natürliche Gefühl von Hunger kann sie sogar stören, da sie lieber ihre Zeit für anderes als Nahrungsaufnahme nutzen würden.
Das Lebensmotiv „Unabhängigkeit“ umfasst das Streben nach Freiheit und Autonomie.
Unabhängigkeit – hohe Ausprägung
Menschen mit hoher Unabhängigkeitsausprägung verlassen sich nur ungern auf andere. Sie wollen nicht so gern Hilfe oder Geschenke annehmen, denn das bereitet ihnen emotionale Schuldgefühle. Sie versuchen, möglichst autonom zu leben. Sie haben ein starkes persönliches Freiheitsbedürfnis und pflegen die eigene Individualität.
Unabhängigkeit – niedrige Ausprägung
Ist das Lebensmotiv „Unabhängigkeit“ eines Menschen schwach ausgeprägt, agiert er stark auf der Basis von Vertrauen. Wechselseitige Beziehungen sind ihm wichtig und er ist stark konsensorientiert. Allein auf sich gestellt zu sein, gefällt ihm nicht. Er legt mehr Wert auf Gemeinschaft. Gerne teilt er auch private und persönliche Erfahrungen mit anderen. Team- und Gruppenerlebnisse motivieren ihn.
Im Beziehungs-Lebensmotiv geht es um das Streben nach Kontakt, Begegnung und Nähe mit anderen.
Beziehungen – hohe Ausprägung
Menschen mit einer hohen Bedürfnisausprägung im Lebensmotiv „Beziehung“ möchten gerne mit anderen zusammen zu sein. Die meisten sind Mitglied in verschiedensten Gruppen, Vereinen und Organisationen. Ihre Sozialkompetenz ist in der Regel hoch. Sie sind freundlich, umgänglich und extrovertiert. Allein zu sein hingegen bereitet ihnen eher Schwierigkeiten. Dadurch kann es ichnen passieren dass andere sie als aufdringlich und Raum einnehmend empfinden.
Beziehungen – niedrige Ausprägung
Menschen mit sehr niedrig ausgeprägtem Beziehungsmotiv sind dagegen eher Einzelgänger, Introvertierte. Sie brauchen zum Entspannen Ruhe und Einsamkeit. In Gesellschaft, besonders in der von Fremden, fühlen sie sich schnell unwohl und suchen Rückzugsmöglichkeiten. Kraft schöpfen sie aus ihrer Privatsphäre. Erzwungene Kontakte oder viel Small Talk frustriert sie schnell. Oft können sie dadurch auf andere arrogant wirken.
Das Streben nach Rache meint, sich verteidigen oder gewinnen zu wollen.
Rache – hohe Ausprägung
Menschen mit einem hohen Lebensmotiv Rache genießen es, sich mit anderen zu messen. Wettkampf treibt sie zu Höchstleistungen an. Ihnen ist wichtig, nicht vor Konflikten Angriffen wegzulaufen. Sie lieben Wettbewerbsfähigkeit und Konkurrenzkampf. Sich so mit anderen zu messen ist für sie eine gewaltfreie Möglichkeit, sich bei jemandem zu revanchieren, „Rache“ oder Vergeltung zu üben.
Rache – niedrige Ausprägung
Menschen mit einem großen Harmoniebedürfnis haben ein niedriges Lebensmotiv Rache. Sie sind Meister der Konfliktvermeidung oder sogar -schlichtung. Harmonie, Vermittlung und Kompromissfindung hat für sie Vorrang vor dem Austragen einer Meinungsverschiedenheit. Sie vergeben anderen schnell und messen oder vergleichen sich nicht gerne mit anderen. Möglicherweise machen sie sehr große Zugeständnisse von ihrer Seite,
Das Lebensmotiv „Körperliche Aktivität“ beschreibt das Bedürfnis nach Bewegung, den Wunsch, sich spüren zu wollen.
Körperliche Aktivität – hohe Ausprägung
Menschen mit diesem hohen Bedürfnis nach körperlicher Aktivität wollen einen, im wahrsten Wort-Sinn, bewegten Lebensstil führen. Regelmäßig Sport zu treiben bedeutet für sie Lebensqualität. Ein Mangel daran kann sie schnell unleidlich werden lassen. Ihre körperliche Leistungsfähigkeit ist ihnen wichtig. Dabei steht die Aktivität an sich im Vordergrund, und nicht Konkurrenz und Perfektion. Alternativ macht sie auch körperliche Arbeit (zum Beispiel im Garten) zufrieden. Entsprechend haben viele von ihnen einen athletischen Körperbau.
Körperliche Aktivität – niedrige Ausprägung
Menschen mit gering ausgeprägtem Motiv der körperlichen Aktivität könnte man als „Couch-Potatoes“ bezeichnen. Sie bevorzugen im Wesentlichen einen möglichst bewegungsarmen, mitunter „faulen“ Lebensstil. Ausdauer und Durchhaltevermögen sind ihnen weniger wichtig. Bequemlichkeit läuft diesen beiden den Rang ab.
Dieses Lebensmotiv bezeichnet das Bedürfnis, Dinge zu horten und zu bewahren.
Sparen – Hohe Ausprägung
Menschen mit einem hohen Bedürfnis nach „Sparen“ mögen es nicht, Dinge zu entsorgen, selbst wenn sie im Moment nutzlos erscheinen. Sparsamkeit und auch sammeln ist purer Selbstzweck. Sie pflegen, was sie besitzen, und versuchen, die Funktionalität ihrer Besitztümer so lange wie möglich zu erhalten. Unnötige Ausgaben vermeiden sie tunlichst. Häufig haben sie den inneren Wunsch, komplette Sammlungen aufzubauen.
Sparen – Niedrige Ausprägung
Großzügigkeit und Freizügigkeit bilden die andere Seite dieses Lebensmotivs. Menschen mit einem geringen Wunsch nach „Sparen“ trennen sich eher von Dinge. Sie haben eine niedrige Hemmschwelle für Ausgaben. Meist kümmern sie sich weniger um ihren Besitz, pflegen ihn wenig bis gar nicht und neigen zu Verschwendung.
Das Streben nach Familie bedeutet, sich fürsorglich gegenüber dem Partner/der Partnerin und Familienmitgliedern zu verhalten.
Familie – hohe Ausprägung
Diese Menschen sind „Familienmenschen“ und wünschen sich häufig Kinder. Gerne stellen sie die Bedürfnisse ihrer Kinder über die eigenen. Sie mögen das Gefühl, gebraucht zu werden. Wie in dem Begriff „Fürsorge“ schon enthalten – beschäftigen und sorgen sie sich häufig gedanklich mit ihrer Familie. Von anderen werden sie häufig als Helikoptereltern wahrgenommen.
Familie – niedrige Ausprägung
Seltener ist der Kinderwunsch bei Menschen mit gering ausgeprägtem Lebensmotiv „Familie“. Bindung empfinden sie schneller als andere als einengend. Wenn sie Kinder haben, bedeutet dies nicht, dass sie diese nicht lieben. Sie behandeln sie nur ehr partnerschaftlich als fürsorglich. Sie lassen sie einfach an deutlich längerer „Leine“.
Eros meint die Freude an Sexualität, Lust, Schönheit oder Ästhetik.
Eros – hohe Ausprägung
Eros umfasst romantische Liebe und Sex ebenso wie auch den Wunsch nach sinnlichem Erleben, zum Beispiel von Kunst und Musik. Menschen mit einem stark ausgeprägten Bedürfnis „Eros“ haben lebhafte sexuelle Fantasien. Sie verbringen gerne und viel Zeit damit, sich für das andere Geschlecht attraktiv zu machen. Andere aufgrund ihrer physischen Attraktivität zu bewerten kann ihr Blickwinkel auf andere Menschen sein.
Eros – niedrige Ausprägung
Menschen mit gering ausgeprägtem Erosmotiv hingegen pflegen einen eher asketischen Lebensstil. Sie denken weniger an Sex und sehnen sich seltener danach. Auch das Design von Produkten oder Kunst und „schöne“ Dinge bedeuten ihnen eher weniger. Oft übersehen sie es deshalb auch.
In Deutschland existiert auch eine so genannte „Business-Version“ des ReissMotivationProfile®. Hier sind die Fragen zur Sexualität, die das Erosmotiv definieren, durch Fragen zur Schönheit ersetzt worden. Diese sind jedoch testtheoretisch nicht validiert. Je nach Kontext kann dies die bessere Wahl sein. Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf. Ich unterstütze Sie selbstverständlich gerne in ihrer Entscheidungsfindung.
„Ruhe“ als Lebensmotiv bedeutet das Streben nach einem emotional stabilen, möglichst „angstfreien“ Leben.
Ruhe – hohe Ausprägung
Für Menschen mit einem hoch ausgeprägten Ruhemotiv ist es wichtig, Stresssituationen zu vermeiden. Deshalb sind sie vorausschauend, planend und verhalten sich eher vorsichtig, Unbekanntes wird bestmöglich vermieden. Da sie Veränderungen schneller als Risiken denn als Chancen wahrnehmen, kann Angst einen zentralen Platz in ihrem Leben haben. Menschen mit einem hohen Ruhemotiv empfinden körperliche Schmerzen eher als einen Besorgnis erregenden Zustand. Allgemeinen sind sie stärker besorgt um ihren Gesundheitszustand.
Ruhe – niedrige Ausprägung
Menschen mit einem geringen Ruhemotiv besitzen eine hohe Stresstoleranz. Als „Entdecker“ und Abenteuer suchen sie eher den Nervenkitzel. Sich selbst nehmen sich als mutig, robust und risikofreudig an. Selten empfinden sie Angst oder Panik. Der Umgang mit Schmerzen ist für sie relativ unproblematisch, dazugehörig. Stress kann einige zu besonderen Höchstleistungen motivieren. Bei einem extrem niedriger Bedürfnisausprägung nach Ruhe kann sich „Tollkühnheit“ und Übermut auf der Suche nach dem nächsten Kick einstellen.
Stellen Sie Ihre Attraktivität in den Fokus
Mitarbeitergewinnung beginnt bereits lange vor der Stellenanzeige. Menschen informieren sich online und prüfen, wie sichtbar und authentisch Ihr Engagement für Ihre Mitarbeitenden ist. Ihre Fürsorge und Wertschätzung sind dabei die entscheidenden Kriterien. Und je sichtbarer Ihr Interesse an und ihre Fürsorge für das Wohlbefinden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist, desto größer werden Ihre Chancen, sogar Initiativbewerbungen von qualifizierten Fachkräften zu erhalten.
Heben Sie sich ab: Lassen Sie Ihre Arbeitgebermarke strahlen!
Ihre Vorteile von leistungsfrische:
- Wissenschaftlich fundierte Analysen: Erkennen Sie, was Talente antreibtg.
- Attraktive Positionierung: Zeigen Sie Ihr Unternehmen als echten Arbeitgeber der Zukunft.
- Praktische Tools: Niutzen Sie das Reiss Motivation Profile®, um Talente gezielt zu gewinnen.