TOP-Skills der Zukunft

27.06.2021

Worum geht es?

In einer 2021 von Degreed, Anbieter einer Weiterbildungsplattform für Fachkräfte, durchgeführten Studie wurden weltweit über 5.2000 Personen nach der Bedeutung sozialer Kompetenzen in der Arbeitswelt gefragt.

Dabei wurden auch rd. 500 Deutsche befragt. Mehr als 50% gaben dabei an, dass sie Führungs- und Managementskills als die wichtigsten Kompetenzen für die nächsten zehn Jahre sehen. Zweitplatziert wurde dabei das Kommunikations- und Verhandlungsgeschick eingeschätzt. Des weiteren haben es unter die ersten Zehn zum Beispiel auch zwischenmenschliche Fähigkeiten und Einfühlungsvermögen, Kreativität, kontinuierliches Lernen, kritisches Denken und Entscheidungsfindung wie auch komplexe Informationsverarbeitungs- und Analysefähigkeiten geschafft.

 

Was bedeutet das?

Ist das wieder einmal nur eine Statistik mehr? Oder gilt es diesen Erkenntnissen einen gebührenden Tribut zu zollen? Ist es wichtig, sich zukünftig mit diesen Top-Skills auseinander zu setzen? Im Bedarfsfall die hier schlummernden Kompetenzpotenziale zu erlernen und zu fördern?

 

Mit Sicherheit: Ja. - Fast die Hälfte aller Befragten gab an, dass im Unternehmen fehlende Möglichkeiten des Up- oder auch Reskillings für sie die Wahrscheinlichkeit einer Kündigung und Neuorientierung deutlich erhöhen. Dabei gab es länderspezifische Variationen. Allein in Deutschland sind es 36 Prozent.

Sollten Sie also nicht gewillt sein, zusätzlich über das Problem des demografischen Wandels auch noch über hausgemachte Probleme in die Situation des Fachkräftemangels zu kommen, lohnt es sich hier aktiv zu werden. Denn immerhin zahlen der Gesundheitszustand bei Mitarbeitenden (MA) zu 17 Prozent und bei Führungskräften (FK) zu 10 Prozent auf die Arbeitgeberattraktivität ein. Des weiteren machen sich Zufriedenheit mit 17 Prozent (MA) und 27 Prozent (FK) sowie Produktivität mit 27 Prozent (MA) und 23 Prozent (FK) positiv auf die Attraktivität des Arbeitgebers bemerkbar (Top-Job, Trendstudie der Universität St. Gallen, 2020).

 

Was gibt`s zu tun?

Stellen Sie sich vor, Sie sind Ihr eigener Kunde. Wenn Ihr Angebot bedarfsgerecht werden soll, muss zunächst der reale Bedarf ermittel werden. Zudem empfiehlt es sich, die unternehmens- oder abteilungsindividuelle Dringlichkeit und Notwendigkeit einzelner sozialer Skills zu ermitteln. Dies gelingt in der Regel in Zusammenarbeit mit einem externen, unvoreingenommenen Berater besser, als rein betriebsintern. Dann kann ein individueller unternehmensspezifisch klarer Handlungs- und Maßnahmenplan entwickelt werden. Bei diesem können neben externen Experten vor allem auch die im Unternehmen bereits vorhandenen Kenntnisse und Potenziale, ganz im Sinne der selbstlernenden Organisation, genutzt werden.

Mehr Infos über die in Ihrem Unternehmen schlummernden Zukunftspotenziale erhalten Sie hier.